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Die Neutralitäts-Lähmung ruiniert Oberösterreich – Warum das Waffenexportverbot in die Ukraine unser Land zerstört
Von Gunther Fehlinger Jahn
Österreich steht still, während ganz Europa brennt vor industrieller Energie, Innovationskraft und Solidarität mit der Ukraine. Von Bukarest bis Bordeaux, von Sofia bis Stuttgart laufen die Produktionslinien heiß – Rüstungs-, Maschinen-, Metall- und Elektronikindustrie arbeiten rund um die Uhr, um Europas Freiheit zu verteidigen. Und wer zahlt mit? Auch wir Österreicher – über unsere Beiträge zur EU, über gemeinsame Finanzierungsprogramme, über unsere Solidarität mit Europa. Nur: wir verdienen nichts daran!
Warum?
Weil wir uns selbst gefesselt haben – durch eine völlig aus der Zeit gefallene, moralisch falsch verstandene Neutralität, die längst zu einem wirtschaftlichen Selbstmordprogramm verkommen ist.
Während die Oberösterreicher einst stolz waren auf ihre industrielle Stärke – Stahl, Maschinenbau, Fahrzeugbau, Präzisionstechnik – sitzen heute Linz, Steyr, Wels und die ganze Region im Schatten ihrer eigenen Geschichte. Denn unsere Unternehmen dürfen nicht liefern, dürfen nicht exportieren, dürfen nicht produzieren, was heute Europa braucht: Verteidigung, Freiheit, Zukunft.
Die Folge:
Wir fallen aus den Wertschöpfungsketten der europäischen Industrie heraus.
Kein internationaler Konzern investiert mehr in Österreich, wenn er weiß, dass er seine Produkte hier nicht für den europäischen Verteidigungsmarkt fertigen darf.
Die besten Ingenieure, Techniker, Facharbeiter wandern dorthin ab, wo man etwas beitragen darf – nach Deutschland, Polen, Tschechien, Rumänien.
Und die Steuereinnahmen sinken, die Arbeitsplätze schwinden, während die ganze EU im Aufschwung durch Verteidigungsproduktion steckt.
Das ist keine Neutralität – das ist Selbstzerstörung.
Neutralität im Jahr 2025 bedeutet, sich aus der europäischen Realität zu verabschieden. Während Putins Russland mordet, zerstört und droht, spielt Österreich den „Friedensengel“ – aber kassiert trotzdem brav Förderungen aus Brüssel, deren Gewinne in Warschau, Bratislava und Bukarest landen, weil dort produziert wird, was gebraucht wird.
Wir – die oberösterreichische Industrie – haben das Know-how, die Kapazitäten, die Tradition, aber wir dürfen nicht mitspielen.
Das ist, als würde man den besten Mechaniker der Formel 1 in die Zuschauertribüne schicken – mit der Begründung, Neutralität heiße Zuschauen, nicht Mitfahren.
Faktum:
Die europäische Verteidigungsindustrie wächst um zweistellige Prozentsätze.
Milliardenaufträge fließen durch die Lieferketten.
Und Österreich? Wir schauen zu – und verlieren alles, was uns einst stark gemacht hat.
Ich sage klar:
Diese Neutralität ist nicht edel – sie ist dumm.
Sie schützt keinen Frieden – sie schützt unsere politische Bequemlichkeit.
Sie ist kein moralischer Standpunkt – sie ist ein wirtschaftliches Armutszeugnis.
Wir müssen endlich Schluss machen mit dieser „moralischen Selbstabschaffung“.
Oberösterreich, das industrielle Herz Österreichs, darf nicht länger stillstehen, während ganz Europa für die Freiheit arbeitet.
Wir brauchen:
Die Aufhebung des Waffenexportverbots in die Ukraine.
Den klaren Beitritt Österreichs zur europäischen Verteidigungsunion.
Eine industrielle Mobilisierung wie in den 1950ern – diesmal für die Freiheit Europas.
Und das Ende des ideologischen Selbstbetrugs, der uns Wohlstand, Arbeitsplätze und Zukunft kostet.
Neutralität war gestern.
Europa ist heute.
Und wer nicht mitarbeitet, verliert alles.
Linz, Steyr, Wels – wacht endlich auf!
Euer Platz ist nicht am Rand der Geschichte, sondern in der Mitte der europäischen Verteidigungswirtschaft.
Österreich muss wieder Teil der europäischen Realität werden – mit Stolz, mit Mut und mit offenen Fabriktoren für die Freiheit!
